Zwei Tiere spielen bei den stolzen Stämmen der
Prärie eine überragende Rolle: das Pferd und der Bison,
fälschlicherweise auch Büffel genannt. Der echte Büffel lebt
ausschließlich in Asien und Afrika.
Pferde gab es nicht im alten Amerika. Erst die
Spanier brachten sie im frühen 16. Jahrhundert nach New Mexico
mit. Nach der Pueblo-Revolte 1680 fielen den Indianern ganze
Herden in die Hände. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
waren alle Stämme Nordamerikas beritten. Sie kreuzten die
verschiedenen Rassen so lange, bis sie die berühmten Ponys hatten,
die zwar kleiner waren als die riesigen Quarterhorses der Texaner,
dafür aber schneller und wesentlich ausdauernder. Die Pferde einer
heute noch gezüchteten Rasse bezeichnet man als „Appaloosas".
Doch nicht am Pferd, sondern am Bison scheiden
sich die Geister.
Bevor sich der junge Sitting Bull in die Einsamkeit begeben
wollte, um zu fasten und ...