Buchtipp

Von Alfred Keil
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T. A. Barron - „Der Zauber von Avalon - Die ewige Flamme“
dtv extra
ISBN: 978-3-423-71266-8
€ 12,95

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Grüne Fantasy

Thomas A. Barron schreibt „grüne Fantasy“. Und das nicht nur, weil er aus der Sagen-Insel Avalon einen gigantischen Baum gemacht hat, in dessen Wurzelreich der Kampf Gut gegen Böse ebenso tobt wie im Stamm und in der Krone.

Wen wundert es da noch, dass auch die Filmindustrie an der Tür des Mannes aus Colorado angeklopft hat, der schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Barron kämpft so entschieden für die Zukunft unserer Erde, dass er auch einen Gegner wie Georges W. Bush nicht fürchtet.

Seit 15 Jahren schreibt der Mann von etwa Mitte 40 über den keltischen Erzdruiden Merlin und die Apfelinsel Avalon: fünf Bände über den Werdegang des Zauberers, ein wissenschaftlich gehaltenes Werk über Merlin, der sich in einem gesunkenen Schiffwrack verbirgt, und zuletzt eine Trilogie über Avalon, das die Gestalt eines Baums angenommen hat, der der untergegangenen Insel Fincayra entsprießt.

Barron ist beileibe nicht der einzige, der infiziert ist von diesem Stoff. Er ist deshalb so lange dabei geblieben, weil er ein Vakuum füllen wollte: Nirgends fand er etwas über die Jugend des Königsmachers Merlin. Also machte er sich selbst ans Werk.

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse erschien der letzte Teil der Trilogie „Der Zauber von Avalon“. Merlins Enkel Tamwyn ist es gelungen, in die Krone des Baums zu gelangen. Von dort aus will er die erloschenen Sterne neu entzünden. Aber er wird erwartet von den Schattenkriegern . . .