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Der vierzehnte Tag 30. September |
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Die Jakobsradler berichten: 14. Etappe: Cap Finisterre – Santiago de Compostela - mit dem ULP-Tourbus Abschlussworte von Franzi, die auf unserem Frühstücksteller lagen: "Santiago de Compostela und Finisterre war ein wichtiges Ziel, doch nun … erkenne - verwandelt kehrst du heim, reich an persönlichen Erfahrungen. Bist nicht mehr der Gleiche, der aufgebrochen ist, doch die Menschen, viele Fragen und Probleme sind geblieben nutze deine Chance – Altes neu zu sehen, deinen neuen Erfahrungen zu trauen, mutig neue Wege zu gehen. Entdecke – nur im Weitergehen - Schritt für Schritt - bleibst du in der Spur, findest du den Sinn des Lebens, denn der eigentliche Pilgerweg ist der Alltag des Lebens." * "Dann stellen wir fest und bekommen bestätigt, dass der "Altar" am Cap jeden Tag geleert wird. Mosos Bike-Schuhe, am Abend auf den "Altar" gelegt, sind also schon nicht mehr da. Wir entscheiden uns, das Franziskaner-Bierfässchen abzulegen. Wir können gerade noch ein Foto machen, dann ist es schon in japanischer Hand. Eine Gruppe Japaner lässt sich einzeln mit dem Fässchen in der Hand auf dem "Altar" ablichten. Der “Camino” ist beendet. Susi und Freddy" Nachtrag: "Einzeln oder in kleinen Gruppen sind wir heute Mittag durch Santiago gelaufen. Vor der Kathedrale wurde uns erst einmal klar, was dieser Platz für eine Atmosphäre hat. Auch, dass jeder ankommende Pilger zu Fuß oder mit Rad beklatscht wird, ist uns vor zwei Tagen nicht aufgefallen. Das Ankommen vor zwei Tagen ist wie ein Film. Wir (egal wer) sind heute über eine Stunde auf dem Platz hin- und hergegangen ohne viele Worte – einfach nur genießen. Zeitweise hat es einem die Sprache verschlagen – das Gefühl, zu denen, die hier ankommen, dazuzugehören – unbeschreiblich. Ein Gefühl und eine Erfahrung, welche wir nicht wiedergeben können - die muss man selbst gemacht haben." |