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Der fünfte Tag 21. September |
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Die Jakobsradler berichten: Strecke: 94 km - 1024 Höhenmeter - Fahrzeit: 6 Std. Um 09.00 Uhr ging's los in Belorado. Das Wetter war gut, vormittags herrschten angenehme Temperaturen (unter 24° C). Mittags wurde ordentlich warm - zwischen 28° C und 47° C in der Sonne. Der Camino verläuft auf steinigen Schotterwegen über knackige Anstiege und schöne Abfahrten im Wechsel. Es sind viele Pilger unterwegs. Es geht über Montes de Oca, San Juan de Ortega, Atapuerca, Matagrande nach Burgos. Freddy Weis: "Wir besichtigen die wunderschöne Kathedrale von Burgos und erfahren, dass sie die einzige Kirche Spaniens ist, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe anerkannt wurde. Weiter geht es über trockene, staubige Feldwege nach Tardajos, Hornillos de Camino, Hontanas nach Castrojeriz. Wir fahren stetig auf und ab über einige große Hochebenen. Oben angekommen erwarten uns wieder und wieder Windräder, die sich heute nicht drehen. Es ist windstill und heiß und nur eine Wolke am blauen Himmel zu sehen. Wir sind angekommen in Castrojeriz, einem einsamen Bergdorf - in einem kleinen Hotel mit unbeschreiblich schönem Ambiente. Handyempfang nur an wenigen Stellen." Susi Scheiffele-Weigelt: "Wir haben viel Staub aufgewirbelt. Der Weg war weitestgehend trocken, staubig und heiß." Spruch des Tages von einem Pilger aus Thüringen: "Endlich grün, wie bei uns im Thüringer Wald!" Motivationsspruch des heutigen Tages vom weiblichen Guide Franzi: „Dies ist der schwierigste Augenblick im Leben eines Menschen: Wenn er den guten Kampf erkennt und sich außerstande fühlt, sein Leben u verändern und zu kämpfen. Denn dann wendet sich das Wissen gegen den, der es besitzt.“ Die Berichte enden übrigens stets mit einem "Buen Camino". Dieser ist mit "Susi" unterzeichnet. |