Der sechste Tag

22. September

Die Jakobsradler berichten:

Strecke: 85 km , 624 Höhenmeter, Fahrzeit: 4,5 Std..

Start um 9.00 Uhr in Castrojeriz, Wetter gut, vormittags angenehme Temperatur (unter 24° C), mittags Temperatur zwischen 27° C und 45° C in der Sonne.

Der Weg führt über eine Sand- und Schotterpiste gleich zu Beginn einen knackigen steilen Anstieg hoch zum Denkmal Alto de Mostelares. Es ging gleich los mit 15 Minuten Fahrzeit bei 161 Höhenmeter ("Wow – das Richtige zum Warm- und Einfahren"). Alle dampften - außer Kalli (Karl Schön), der den Anstieg gleich zweimal hintereinander fuhr (Kalli Shön: "Mir ist kalt, ich fahre nochmal runter").

Weiter ging es ca. 40 km lang auf der Hochebene Meseta mit unendlicher Weite über Itero de la Vega nach Frómista, weiter . Villovieco, Carrión de los Condes, Calzadilla de la Cueza, Terradillos de los Templarios, San Nicolás del Real Camino nach Sahagún. Ein scheinbar unendlicher Weg, der zum Nachdenken verleitet.  Erstmals fuhren sie ca. ca. 1 Stunde lang, ohne miteinander zu sprechen ("Wir sind in uns gegangen"). Ein strahlend blauer Himmel und leichter Wind waren unsere Wegbegleiter.

Sie hatten einen grünen "Hasen" (Mountainbiker wissen, was mit "Hase" gemeint ist), den sie dreimal überholten.

Freddy Weis: "Das war heute die Relaxed-Fahrt!"

Eindruck des Tages: Unendliche Weite, wunderschöne Natur.

Spruch des Tages von Willi: "Heute ist der Tag der Asphaltcowboys!"

Motivationsspruch des heutigen Tages von Franzi: "Ein Mensch, der nicht hören kann, verschließt sich den Ratschlägen, die uns das Leben fortwährend anbietet. Nur wer das Geräusch der Gegenwart wahrnimmt, kann die richtige Entscheidung treffen."

Der Bericht wurde von Freddy Weis und Susi Scheiffele-Weigelt geschrieben.