Der siebte Tag

23. September

Die Jakobsradler berichten:

Strecke: 60 km , 369 Höhenmeter, Fahrzeit 3:25 Std.

Start um 9.00 Uhr in León. Wetter gut, angenehme Temperatur bis 28° C (mittags).

"Unser Weg geht heute von Sahagún über Schotter- und Asphaltwege. Wir fahren weiter auf der Meseta-Hochebene über Bercianos del Real Camino, El Burgo Ranero, Reliegos, Mansilla de las Mulas, Puente Villarente nach León.

Ab heute fährt Ulp-Tour-Chef Uli (Preukert) mit uns bis zum Ende der Tour. Das wollte sich Ulli nicht entgehen lassen. 

Willi will es wissen und ist heute der angriffslustigste Sprinter. Bei dem Duell mit Moso wird der Sprint  zweima mit unlauteren Mitteln gebremst. Einmal wegen Fototermin auf einem Stoppelacker, und beim zweiten mal wurde Willi von Moso regelwidrig ausgebremst."

Wir kommen an einer blauen Bodega vorbei und entschließen uns einen Kaffee zu trinken. Diese Bodega ist vermutlich die originellste am Jakobsweg. Und wir essen Schinkenbrot, trotz Ermahnung von Heinz gibt es die erste Runde Bier. Unser neuer (Uli) hat da gar nichts dagegen und ist am Überlegen, hier zu bleiben und sich von Marianne mit dem Bus abholen zu lassen – wir lehnen ab – "Ulli, es wird gefahren".

Danach zeigt uns Ulli aber, dass er auch ein TOP-MBiker ist. Er brettert mit Heinz und Kalli voraus.

Gegen 14.00 Uhr kommen wir in León an. 1. Stopp an der Kathedrale – Pilgerstempel holen. Dann ins Hotel – Duschen, umziehen und die  Stadt besichtigen. Die mächtige Kathedrale mit ihren meisterhaften Buntglasfenstern müssen noch einmal aufgesucht werden.

Das war heute die zweite "Relaxedfahrt".

Eindruck des Tages:

Weiterhin unendliche Weite.  Kleine knackige Anstiege – schön  kurz.

Buen Camino! Susi  und Freddy"

Motivationsspruch des heutigen Tages von Franzi:

"Wenn ich mich weiter so bemühte wie bisher, würde ich vielleicht eines Tages verstehen, dass die Menschen immer pünktlich an dem Ort ankommen, an dem sie erwartet werden."