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Diese und die nächste
Etappe sind geeignet, Wunden zu lecken und neue Kräfte zu sammeln.
Das können die Jakobsradler auch gut gebrauchen. Denn danach geht’s
noch einmal richtig zur Sache. Die 9. Etappe kann man noch als
einigermaßen normal bezeichnen. Danach steht dann aber die absolute
„Königsetappe“ auf dem Programm (92 km Streckenlänge und 1900
Höhenmeter bis auf mehr als 1400 m über NN!).
Noch ist es nicht
soweit. Jetzt ist erst einmal Genießen angesagt. Die Höhe variiert
zwischen 800 und 900 m über NN. Die Steigungen sind mäßig. Die Wege
und Straßen sind unschwierig. Also alles "easy", auf bayrisch: "A
gmahde Wiesn'". Von Sahagún (815 m) führt der Weg über Calzada del
Coto (825 m) nach Bercianos del Real Camino (860 m). Im Jahr 1998
stürzte der baufällige Turm der dortigen Erlöserkirche (Iglesia del
Salvador) ein, wodurch die Kirche komplett zerstört wurde. Der
Beubau (an anderer Stelle) geht aus finanziellen Gründen nicht so
recht voran. |
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Es folgen
Calzadilla de los Hermanillos (900 m), El Burgo Ranero (880 m), mit
rund 850 Einwohnern ein größerer Ort, dessen einzige Straße früher „Camino
Francés“ hieß, der Sportflugplatz Villamarco (860 m), Reliegos (820
m), Mansilla de las Mulas (800 m), Villamoros de Mansilla (800 m),
Puente de Villarente (800 m) mit einer aus 20 Bögen bestehenden
Brücke über den Río Porma, Arcahueja (840 m) und Valdelafuente (840
m). Es geht hoch auf den Alto del Portillo (900 m). Von dort sieht
man bereits León (840 m), die frühere Königsstadt, die heute das
Ziel der Biker ist. Wenn sie keine großen Pausen machen, werden sie
bereits um die Mittagszeit ankommen, so dass sie alle Zeit der Welt
haben, um sich ausgiebig umzuschauen. |