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Literarisches von Alfred Keil alias Angelo Niklas

Alfred Keils Kolumne
des pudels kern
Buchtipps
von Alfred Keil
Lyrik
von Angelo Niklas
a.keil@mittelhessen.de - Telefon (06441) 959595
Die jeweils donnerstags erscheinende Kolumne des pudels kern hat ihren "Stammsitz" in der Wetzlarer Neuen Zeitung. Ihr Verfasser ist Alfred Keil, ein Großen-Busecker mit Beuerner Wurzeln, Buchautor, ehemaliger Feuilleton-Redakteur der Wetzlarer Neuen Zeitung im (Un-)Ruhestand. Als Lyriker kennt man ihn unter dem Namen Angelo Niklas, ausgezeichnet mit dem Ersten Preis des "Lyrischen Oktober", mit dem Dritten Launhardt-Gedächtnispreis und mit der Aufnahme in "Gedicht der Gegenwart". Welche Wertschätzung er unter den Literaten genießt, durfte er im Jahr 2003 erfahren, als er ein fünfwöchiges Stipendium  des Internationalen Autoren- und Übersetzerzentrums von Rhodos gewann. Außerdem ist Alfred Keil Erbe von "Sindbads Ring". Das ist der Siegelring des 2006 verstorbenen Autors Hans-Christian Kirsch alias Frederik Hetmann, der Keils Dichtervater war. Vielen Dank an die Wetzlarer Neue Zeitung für die erteilte (Publikations-) Erlaubnis.
Neben des pudels kern publizieren wir hier auch ab und zu einen der in der Wetzlarer Neuen Zeitung erscheinenden Buchtipps von Alfred Keil.
Alfred Keils Kolumne des pudels kern Alle bisher erschienenen Bücher
von Alfred Keil / Angelo Niklas:

Nie wieder Krieg!

„Unsere vernunftmäßige Ablehnung des Krieges als Mittel der Politik besagt noch nicht, dass wir friedensfähig sind.”

Dieses Zitat von Max Frisch suchte ich mir gestern heraus, als ich in meinem Kalender das Wort „Antikriegstag” entdeckt hatte. Dieser Tag wird seit Ende des Zweiten Weltkriegs von deutschen Gewerkschaften und Friedensgruppen begangen. Er soll mahnend an den 1. September 1939 erinnern, an dem Nazi-Deutschland Polen überfiel.

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Wir wissen schon lange, dass solche Gedenktage lediglich Anlass zu Kommentaren und Reden sind, nicht aber bewaffnete Konflikte verhindern.

Bewaffnete Konflikte! Ein schönfärberischer Begriff, den Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg endlich beiseite schob. Als einer der ersten Bundespolitiker nannte er die Geschehnisse am Hindukusch „Krieg”. Wenn Soldaten auf andere Soldaten oder schlimmer noch auf Zivilisten schießen, befinden sie sich in der Tat im Krieg.

Längst vergessen ist der kollektive Schwur, den viele Europäer nach dem Ersten Weltkrieg leisteten: „Nie wieder Krieg!” Käthe Kollwitz hat diese internationale Schwurhand 1924 zu einem aufrüttelnden Plakat gestaltet, dem man heute noch in Museen und Universitäten begegnet.

Hat nicht ein gewisser Franz Josef Strauß einmal ausgerufen: Dem Deutschen, der noch einmal zur Waffe greift, soll die Hand abfallen! Das war derselbe Franz Josef Strauß, der später dann deutscher Verteidigungsminister wurde.

Die Deutschen waren auch nach 1945 gebrannte Kinder. Aber schon zwei Generationen später herrscht Gedankenlosigkeit vor, ist das Grauen der Bombennächte vergessen, machen die Millionen Tote der Weltkriege keinen Eindruck mehr. Was Künstler malen, was Autoren zu Papier bringen, wird von der breiten Masse nicht zur Kenntnis genommen.

Die Geschichte zählt viele Beispiele dafür auf, dass Kriege nichts bringen. Nicht einmal den Siegern. Bert Brecht zupft so ein Beispiel hervor: „Das große Carthago führte drei Kriege. Es war noch immer mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.”

Das sollten sich vor allem die Amerikaner hinter die Ohren schreiben, die Krieg führen, seit es sie gibt. Und seit Barack Obama im Dezember 2009, als er in Oslo den Friedensnobelpreis entgegennahm, den „Krieg als Mittel der Politik” zu etablieren versuchte, wissen wir, dass die Aussicht auf Frieden in den Sternen steht.

Die Amerikaner haben offenbar noch nicht genug geblutet. Der tschechische Dichter und Politiker Václav Havel warnte: „Wenn eine Nation ihr historisches Gedächtnis verliert, geht sie neuen Katastrophen entgegen.”

Frederik Hetmann / Alfred Keil: „Indianer heute. Bericht über eine Minderheit. Information für Jugendliche.“
BELTZ Weinheim, 1977.
Noch zu haben im Antiquariat für etwa 5 Euro.
ISBN: 3-407-84009-8 - www.ZVAB.com

Angelo Niklas: „Verschwörungen“.
Gedichte.
Bläschke, St. Michael, Austria, 1984 (vergriffen).

Angelo Niklas: „Mein Neues Lied“.
Gedichte.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1986.
ISBN: 3-924850-34-8.

Angelo Niklas / Hanne Kiwull / O.W. Bringer: „Oktoberlied“.
Gedichte der Preisträger des Lyrischen Oktobers 1986. Edition L, Hockenheim.
ISBN: 3-924600-33-3.

Angelo Niklas: „Unterm Lärchenvorhang. Altmodische Liebesgedichte“.
Edition Fischer, Frankfurt, 1991.
ISBN: 3-89406-370-X.

Angelo Niklas: „Triptychon“.
Gedichte aus den Zyklen „Mein Neues Lied“, „Der Augapfel“, „Unterm Himmel“.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1992.
ISBN: 3-924850-35-6.

Angelo Niklas: „Die Welt des Roten Barbaren“.
Lyrik.
Privatdruck von Hans-Christian Kirsch in der Einhorn-Presse Nomborn/Westerwald, 1996.

angst-des-windes.jpg (68661 Byte)

Angelo Niklas: „Die Angst des Windes. Gedichte und Lieder“.
Avlos-Verlag, Duisburg, 2001. 10 Euro.
ISBN: 3-92963459-7.

Angelo Niklas: „Orpheus auf der Arche Noah. Volkstümliche Kunstlieder“.
Busecker Schule, 2002. 4 Euro.
ISBN: 3-00-008327-8.

Alfred Keil: „Morgen schenke ich dir Deutschland. Lange und kurze Geschichten.“
Avlos-Verlag, Duisburg, 2005. 12,80 Euro.
ISBN: 3-929634-62-7.
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Die Bücher des Avlos-Verlags können bei der Gemeinsamen Verlagsauslieferung. Postfach 2021, 37010 Göttingen, Telefon 0551 487177, Fax 0551 41392, eMail bestellungen@gva-verlage.de, bestellt werden.
Buchtipps von Alfred Keil

T.A. Barron, Merlins Drache
Es ist immer ein Risiko, wenn Großstadtmenschen über die Natur schreiben, über Pflanzen und Tiere, die sie noch nie gesehen haben, und über das Wetter.

Selbst einer der Schöpferischsten, Thomas A. Barron, ist auf seine praxisferne Phantasie hereingefallen. In seinem zehnten Buch
... (weiter)

T.A. Barron, Merlins Drache
Rüdiger Geis, ... dann wirf den ersten Stein
Louise Erdrich, Solange du lebst
Jón Kalmann Stefánsson, Himmel und Hölle
Luise Erdrich, Die Rübenkönigin

Rüdiger Geis, Das Haus in der Lika
Gisbert Haefs, Beowulf
T.A. Barron, Der Zauber von Avalon - Die ewige Flamme

Paul Pfeffer, Makel

Angelica Seithe, Brombeerhimmel - Gedichte

Frank Delaney, Schwert und Harfe - Die große Irland-Saga

Heinz Pfeiffer (Hrsg.), auslese - "Heimat an Lahn und Dill"

T.A. Barron, Der Zauber von Avalon

T.A. Barron, Das Geheimnis der Halami

Herbie Brennan, Der Purpurkaiser
Angelika Zöllner, "granat-apfelzeit"

T.A. Barron, Das Wunder der angehaltenen Zeit
Frederik Hetmann, Traumklänge
Heinz Lothar Worm, Dos Suppehinkel ...

Annika Krummacher (Hrsg.), Die schönsten Balladen

Till A. Mohr, Kehret zurück, ihr Menschenkinder!
Don Miguel Ruiz, Die vier Versprechen

Sofies Welt / Sternstunden der Philosophie
K. Crossley-Holland, Artus - Im Schatten des Kreuzes
Sabina Trooger, Krimhild - Königin der Nibelungen
Nancy Springer, Ich - Morgan le Fay
Ditte & Giovanni Bandini, Das Buch der Elfen und Feen
Herbie Brennan, Das Elfenportal
Des Lebens wechselvolles Spiel
Anja Zimmer, Irische Mischung - Von Sweet bis Stout

des pudels kern - Frühere Beiträge

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07.01.10 Fehlzündungen28.01.10 Eine Prophezeiung | 04.02.10 Der Grabstein | 11.02.10 Vaters Nachthemd | 18.02.10 Der Tauchsieder | 25.02.10 Zeit gibt es nicht | 04.03.10 Der Maya-Kalender | 11.03.10 Das kann nicht sein! | 18.03.10 Gestohlenes Land | 25.03.10 Die vier Kränkungen | 1. 4.10 Fliegende Glocken | 8.4.10 Wir Fußball-Fans | 15.04.10 Siegfrieds Tarnkappe | 22.04.10 Autoren ohne Namen | 29.04.10 Ein Hexenhäuschen | 20.05.10 Ein Trauerspiel | 27.05.10 Von Engeln und Mäusen | 17.07.2010 Die Trommel am Feuer | 05.08.10 Das Mandala | 12.08.10 Ureinwohner | 19.08.10 Verlängerung! | 26.08.10 Viele Künste | 02.09.10 Nie wieder Krieg! |
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Lyrik von Angelo Niklas

Wir freuen uns, daß wir unseren Besuchern Alfred Keil alias Angelo Niklas auch als Dichter vorstellen können. Ganz offensichtlich macht es ihm richtig Spaß, zu sehen, daß sich auch die Busecker, die, mit denen er in seiner Heimat zusammenlebt, für seine Texte interessieren. Ab und zu erhalten wir zusätzlich zur wöchentlichen Kolumne auch noch ein neues Gedicht.

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