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Nie wieder Krieg!
„Unsere
vernunftmäßige Ablehnung des Krieges als Mittel der Politik besagt noch
nicht, dass wir friedensfähig sind.”
Dieses Zitat von Max Frisch suchte ich mir gestern heraus, als ich in
meinem Kalender das Wort „Antikriegstag” entdeckt hatte. Dieser Tag wird
seit Ende des Zweiten Weltkriegs von deutschen Gewerkschaften und
Friedensgruppen begangen. Er soll mahnend an den 1. September 1939
erinnern, an dem Nazi-Deutschland Polen überfiel.
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Wir wissen schon lange, dass
solche Gedenktage lediglich Anlass zu Kommentaren und Reden sind, nicht
aber bewaffnete Konflikte verhindern.
Bewaffnete Konflikte! Ein schönfärberischer Begriff, den
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg endlich beiseite schob.
Als einer der ersten Bundespolitiker nannte er die Geschehnisse am
Hindukusch „Krieg”. Wenn Soldaten auf andere Soldaten oder schlimmer
noch auf Zivilisten schießen, befinden sie sich in der Tat im Krieg.
Längst vergessen ist der kollektive Schwur, den viele Europäer nach dem
Ersten Weltkrieg leisteten: „Nie wieder Krieg!” Käthe Kollwitz hat diese
internationale Schwurhand 1924 zu einem aufrüttelnden Plakat gestaltet,
dem man heute noch in Museen und Universitäten begegnet.
Hat nicht ein gewisser Franz Josef Strauß einmal ausgerufen: Dem
Deutschen, der noch einmal zur Waffe greift, soll die Hand abfallen! Das
war derselbe Franz Josef Strauß, der später dann deutscher
Verteidigungsminister wurde.
Die Deutschen waren auch nach 1945 gebrannte Kinder. Aber schon zwei
Generationen später herrscht Gedankenlosigkeit vor, ist das Grauen der
Bombennächte vergessen, machen die Millionen Tote der Weltkriege keinen
Eindruck mehr. Was Künstler malen, was Autoren zu Papier bringen, wird
von der breiten Masse nicht zur Kenntnis genommen.
Die Geschichte zählt viele Beispiele dafür auf, dass Kriege nichts
bringen. Nicht einmal den Siegern. Bert Brecht zupft so ein Beispiel
hervor: „Das große Carthago führte drei Kriege. Es war noch immer
mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht
mehr auffindbar nach dem dritten.”
Das sollten sich vor allem die Amerikaner hinter die Ohren schreiben,
die Krieg führen, seit es sie gibt. Und seit Barack Obama im Dezember
2009, als er in Oslo den Friedensnobelpreis entgegennahm, den „Krieg als
Mittel der Politik” zu etablieren versuchte, wissen wir, dass die
Aussicht auf Frieden in den Sternen steht.
Die Amerikaner haben offenbar noch nicht genug geblutet. Der
tschechische Dichter und Politiker Václav Havel warnte: „Wenn eine
Nation ihr historisches Gedächtnis verliert, geht sie neuen Katastrophen
entgegen.”
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Frederik Hetmann / Alfred Keil: „Indianer
heute. Bericht über eine Minderheit. Information für Jugendliche.“
BELTZ Weinheim, 1977.
Noch zu haben im Antiquariat für etwa 5 Euro.
ISBN: 3-407-84009-8 - www.ZVAB.com
Angelo Niklas: „Verschwörungen“.
Gedichte.
Bläschke, St. Michael, Austria, 1984 (vergriffen).
Angelo Niklas: „Mein Neues Lied“.
Gedichte.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1986.
ISBN: 3-924850-34-8.
Angelo Niklas / Hanne Kiwull / O.W. Bringer:
„Oktoberlied“.
Gedichte der Preisträger des Lyrischen Oktobers 1986. Edition L,
Hockenheim.
ISBN: 3-924600-33-3.
Angelo Niklas: „Unterm Lärchenvorhang.
Altmodische Liebesgedichte“.
Edition Fischer, Frankfurt, 1991.
ISBN: 3-89406-370-X.
Angelo Niklas: „Triptychon“.
Gedichte aus den Zyklen „Mein Neues Lied“, „Der Augapfel“,
„Unterm Himmel“.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1992.
ISBN: 3-924850-35-6.
Angelo Niklas: „Die Welt des Roten
Barbaren“.
Lyrik.
Privatdruck von Hans-Christian Kirsch in der Einhorn-Presse
Nomborn/Westerwald, 1996.

Angelo Niklas: „Die Angst des Windes.
Gedichte und Lieder“.
Avlos-Verlag, Duisburg, 2001. 10 Euro.
ISBN: 3-92963459-7.
Angelo Niklas: „Orpheus auf der Arche
Noah. Volkstümliche Kunstlieder“.
Busecker Schule, 2002. 4 Euro.
ISBN: 3-00-008327-8.
Alfred Keil: „Morgen schenke ich dir
Deutschland. Lange und kurze Geschichten.“
Avlos-Verlag, Duisburg, 2005. 12,80 Euro.
ISBN: 3-929634-62-7.
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Verlagsauslieferung. Postfach 2021, 37010 Göttingen, Telefon 0551 487177,
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